Hier findet ihr einen Teil diverse Zeitungsartikel die über die Fasnacht in und um Wintersingen geschrieben wurden. 

weitere Zeitungsberichte folgen ...

1992

Mini-Dorffest 22. und 23. August

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Anlässlich des Zehn-Jahr-Jubiläums der Fasnachts- Gesellschaft «Räblüs» und fünfzigfähigen Bestehens des Samaritervereins in Wintersingen haben die zwei Organisationen übers Wochenende ein Dorffest steigen lassen. Verschiedene Festbeizen, Attraktionen wie «Hau den Golf», Hufeisenwerfen, haben das Geschehen geprägt. Samstags um Mitternacht hat der Grossandrang fast zu Platzproblemen geführt. Man soll die Feste feiern wie sie fallen, sagten sich die zwei Geburtstagskinder Fasnachtsgesellschaft «Räblüs» und der lokale Samariterverein. Unter der Federführung der Fasnächtler mit Beat  Buser an der Spitze wurde ein tolles Minidorffest auf die Beine gestellt. Mit Shorts und Ferienleibchen gekleidet, wirkte Gemeinderat Rolf Hohler als Kellner in der «Räblüs-Schüüre». Dank dem ansprechenden Angebot an Speis und Trank, wie Speck und Wurst, Rotem, Rose und Weissem und vieles mehr, war am Samstag Abend die Schüür rasch eine Attraktion. Das vielseitige Musiker-Duo aus dem Badischen animierte die Anwesenden zum Schaukeln, Singen und Tanzen! Die «Räblüsler» trafen ohne Zweifel den Geschmack der Einwohnerschaft. 
Als Geheimtipp entwickelte sich rasch das Samariterstübli im Zimmer der Primarschule Nachhaltige Wirkung zeigte bei einen oder, anderen Gast der Genuss des ominösem Samariterkaffees, hergestellt mit "klarem Wasser» aus einer echten Infusionsflasche! Es war nicht bekannt, wie die anwesenden Gemeinderat Heini Bachmann und Gemeindepräsident Erich Straumann den Besuch überstanden. Es war anzunehmen, die servierende Gemeindeschreiberin Evelina Cereghetti zum Rechte schaute. 
Regen Zuspruch fand auch der Biergarten, zweckmäßig in einem Geräteunterstand einrichtet; jedenfalls, schenkte der Zapfstellenchef  Peter Bongni hundert Liter Bier aus. Die Pizzeria daneben war beste platziert, Ofenchef Rolf Sutter, kannte sich nicht übe, mangelnde Arbeit beklagen. Infolge grosser Nachfrage geduldeten sich die Gäste zeitweise bis 20 Minuten, jedoch mit einem echten Boccalino-Merlot oder einem Krug Bier und dazu einem Klatsch über die neuste Dorfnachricht, war das Warten bis zum Erhalt der Pizza Napoli oder Margarita. problemlos  zu erdulden.

Western-Salon und "Chluri"-Bar fanden besonders bei der Jugend Zuspruch. Die Steaks vom Grill mit der speziellen Würzung fanden Liebhaber bei allen Altersgruppen.

Häxejagd in dr Wintersinger City

1992

E urchigi Buure-Strossefasnecht kenne au die ältere Semeschter numme no us de Erinnerige, leider. Das dä alti Bruuch aber doch no ufflackeret, do dr für sorge d' Wintersinger. Am Mentignomittag hei mr grad e Hammpfle Chluri atroffe, wo z' Wintersinge d' Strosse und d'Gässlie unsicher gmacht hei. Es si nid sidigi und mit em Tüpfli ufem i gschniederiti Koschtümli gsi, wo die Maskierte agha hei. En alti Junte, oder au numme e schabelöchrige Militärchittel, nid grad e Larve zum Verliebe, aber e währschafte Stäcke ghört drzue, und s'Chluri isch putzt und gschtriglet, wo s neume vorwitzigi Gofe gah het. Wenn sie den es Opfer ufschtöberet hei, sie se ne nogsäcklet, bis sie se am Wiggel gha hei. Nach stettige Isätz isch's natürlig nid verwunderlig, dass me zwüscheine es Päuslie muess ilegge. Nach ere Stärkig im e gaschtfündlige Huss wird denn e neui Verfolgig gschtartet. Wintersinger hei Sorg zu dem Bruuch und pfläget en Wyter.

1991

Pleitegeier

1991

Etwas zu gross schienen die Wintersinger "Räblüs" gebaut zu haben, jedenfalls kreiste der Pleitegeier drohend über dem Dachfirst. Die Hypozinsen! Doch so lange so getrommelt und geschränzt wird, wird sich der Unglücksvogel kaum ausrechnet dort niederlassen.

1990

Wintersinge he no e Strossenfasnecht

1990

Wenn me in denen Däg so dur eusi Oberbaselbieter Döfer fahrt, muess me grad Schwein ha, wenn me uf Fasnächler stosst, ämmel dure Dag.

Ganz anders isch's z Wintersinge. Dört weiss me no was e urchigi Bure- und Strossefasnecht isch. die jüngeri Generation het da schön Bruch vo dä Aeltere übernoh und pflägt in wyter. Am Mendig- und Mittwuchnomittag stosst me dört no uf es pächtigs chluritribe, wo jedes Fanächlerhärz höher lot lo schlo. Dr. Volkstimm-Sämi isch chum rächt z Wintersingen acho, wo scho e Rudel Chluri gwartet hei, sie hei jetz müesse ufpasse. Denn uf die hei's d' Chluri in erschter Linie absgeh. Wenn sie dennn eine im Visier gah hei, sie si daäm nochgäcklet bis sin verwütscht hei. Aber auch die Grosse, wo uf das Tribe gwartet hei, sie nid verschont worde.  I ha grad gseh, wie es Chluri es Müetterli ghämplet und ihm d'lefite verläset het. Denn au was Intrigiere isch, weiss me z Wintersinge.  Schaf sie  d'Chluri aber auc uf d'Autifahrer. Do git's nüt mit durs Dorf frese. Me stelt sich.