Hier findet ihr Berichte und Zeitungsartikel die über das Wintersinger Fasnachtstreiben publiziert wurden

2014

2004

Volksstimme Sissach, Fr. 05. März 2004

Chluriverbrennung Wintersingen Der Abschied, tut weh Mit der Chluriverbrennung um Mitternacht in der Nacht auf Donnerstag gehört auch in Wintersingen die offizielle Fasnacht der Vergangenheit an. Es war für viele ein schwieriger Abschied, als das Chluri relativ schnell in Flammen aufging. Dazu spielten die «Räbäschränzer» den Trauermarsch in Anwesenheit vieler Zuschauer, die bis zu diesem Ereignis in der Dorfbeiz ausgeharrt hatten. Für die «Räbäschränzer» war es eine strenge Fasnachtszeit, aber jetzt folgt noch der grosse Kehrausball heute Freitag, mit den «Flyers» als Tanz- und Unterhaltungsorchester, Maskentreiben und diversen Attraktionen. Erst dann geht man im Rebendorf wieder zum Alltag über.

Volksstimme Sissach, Di. 09. März 2004

Fasnachtsende mit Bombenfest Ein volles Haus, gute Stimmung, vier Guggen und eine als Sondereinlage Vielzahl von Masken. Dies waren die Höhepunkte am diesjährigen Kehrausball in Wintersingen, der damit den Schlusspunkt unter die Fasnacht 2004 setzte.  Rund 25 Masken, meistens in Gruppen von 2 bis 3 Maskierten, haben den diesjährigen Kehrausball belebt. Dazu der Auftritt von vier Guggen, so die «Guggärugger» aus Buus, die «Laubberg-Gugge» aus dem aargauischen Will, die «Aerdwybi-Schränzer» aus Thürnen und zum Schluss die einheimischen «Räbä-Schränzer».

Volksstimme Sissach, Di. 09. März 2004 

Es war ein Kehrausball wie man ihn wünscht. Eine volle Halle und doch kein Gedränge, ein diszipliniertes Publikum, ein gutes Intrigieren und die Gestaltung eines Verkehrskreisels so quasi als Sondereinlage zur Maskenprämierung. Dazu ein reger Barbetrieb und gute Tanz- Unterhaltung mit den «Flyers». Mit dem Kehrausball als Fasnachtsabschluss ist nun auch in Wintersingen der Alltag wieder eingekehrt. Die Fasnacht 2004 hat Leben in das Dorf gebracht und bewiesen, dass im Rebendorf die Fasnachtstage immer noch einen hohen Stellenwert besitzen und Anzeichen, dass dies in absehbarer Zeit ändern könnte, sind keine festzustellen. Eingrosses Lob daher an die «Räblüs» und die«Räbä-Schränzer» sowie an die Wirtefamilie im «Rössli», deren Angehörige am alljährlichen Fasnachtsgeschehen massgebend beteiligt sind. Landjeger

Basellandschaftliche Zeitung, Mi. 03. März 2004

Fasnächtler hatten ihren Spass UMZUG IN WINTERSINGEN / Trotz wenig Zuschauern treiben es die Wintersinger Fasnachtler an ihrem Strassenumzug bunt.  WINTERSINGEN. «Achtung, die Chluri kommen», riefen ein paar vereinzelte Kinder und rannten kreischend davon. Und schon waren auch die ersten Maskierten zu sehen, die sich langsam dem Dorfkern näherten um dort ihr Unwesen zu treiben. Die Wintersinger Strassen- und Beizenfasnacht hatte begonnen. Auf besonders viele Anwesende, denen sie ihre Streiche hätten spielen können, stiessen die Fasnächtler jedoch nicht gerade. Denn die wenigsten Dorfbewohner hatten es bei der eisigen Kälte gewagt, die warme und kuschelige Stube zu verlassen. Doch die gutgelaunten Chluri hatten auch trotz der bescheidenen Zuschauerzahl ihren Spass. Umso mehr freuten sie sich, wenn sie völlig unerwartet einem Passanten begegneten und mit diesem herumalbern konnten. So tat es zum Beispiel das Team vom SF Dräck-Kanal, bestehend aus dem Moderator Roman Kilchsperger, dem Juror Chris von Rohr und einem Kameramann. Die drei amüsierten sich köstlich auf ihrer Suche nach dem ultimativen mega dräck Superstar im Hudigägälä. Alle, egal ob jung oder alt, die dem Promitrio über den Weg liefen, mussten ein Lied singen und wurden anschliessend von Chris bewertet. Die fleissigen Heinzelmänntli schienen sich ebenfalls bestens zu vergnügen. Sie waren als Putzequipe unterwegs und boten allen ihre Dienste an. Dabei scheuten sie auch grössere Reinigungsaktionen nicht: Von der Motorhaube vorbeifahrendt-t Autos, über die Strassenschilder bis zu der Frontscheibe des Postautos, wurde wirklich alles zum Glänzen gebracht. Um sich kurz aufzuwärmen und den Durst zu löschen, besuchten die Maskentreiber hin und wieder die Beiz. Oft wurden sie auch vom einen oder anderen Bekannten auf ein Gläschen ins Haus gebeten. GIFTNUDLE

2002

Guggen-Olympiade: Lauter, härter, schneller (Monster-Guggenkonzert, Sissach)

Da hängt der Hammer. Immer wieder erstaunlich von "ennet der Fluh". Die Räbäschränzer aus Wintersingen und im Anschluss die Guggä-Rugger aus Buus, zeigten den Sissacher Guggen, wo der Hammer hängt. die Wintersinger versuchten sich in einer Version von Zucceros " Baila" und den ABBA-Klassiker "i have a dream".

2001

Aktive Fasnächtler sind die Wintersinger von jeher, insbesondere die Fasnachtsgesellschaft Räblüs mit den dazu gehörenden, Räbäschränzer, die die Dorffasnacht alljährlich prägen. Volle vier Tage waren sie unterwegs oder im Dorf im Einsatz, Hüt dem Wagen und dem Sujet «Feldschlösschen», zum Abschluss die Chluriverbrennung in der Nacht auf den Donnerstag. Aber der eigentliche Höhepunkt folgt dann am Freitag mit dem grossen Kehrausball in der Mehrzweckhalle. Wintersingen tut auch viel für den Nachwuchs, so mit dem Kindermorgenstraich, dem Umzug und der, Kinderfasnacht in der Turnhalle. Etwas zurückgegangen ist die Strassenfasnacht jeweils am Montag und Mittwoch. Wohl waren an beiden Tagen je 10-20 Masken unterwegs, aber man vermisste das gekonnte intigrieren, einer Scheinung die allgemein festzustellen ist.  Schlusspunkt um Mitternacht Mit der Chluriverbrennung in der Nacht auf den Donnerstag sagen die Wintersinger der Strassenfasnacht endgültig ade. Soeben vom Maskenball in Buss zurückgekehrt, besammeln sich die " Räbäschränzer" nochmals zünden das Chluri an und besiegeln mit dem Trauermarsch das Ende der viertägigen Fasnacht.

1998

Eingesargt und angezündet

Die Chluriverbrennung am letzten Fasnachtstag gehört in Wintersingen schon längst zur Tradition'. Damit sagen die «Räbäschränzer» der Fasnacht offiziell ade, wenn auch noch der Maskenball vom Freitag sowie ein Auftritt in Maisprach auf dem Programm stehen. Dieser wehmütige Akt findet jeweils um Mitternacht vor dem Gasthaus Rössli statt. Ein Chluri in einem Improvisierten Sarg wird angezündet und dazu spielen die «Räbäschränzer» den Trauermarsch. Anschliessend boten sie noch ein nachmitternächtliches Platzkonzert, ehe sich die Runde auflöste. Die aktiven «Räbäschränzer» hatten dieses Jahr ein Vollprogramm zu bestehen. Es war eine anstrengende Woche mit vielen Höhepunkten, meinte Landrat Erich Straurmann als aktiver Susaphonbläser. Die «Räbäschränzer» feierten im vergangenen August ihr zehnjähriges Bestehen. Mit ihren Auftritten werden sie auch weiterhin die Oberbaselbieter Fasnachtsszene mitprägen. 

1997

Schränze am lauen Sommerabend

Mit Rock und Pop sowie fünf Guggemusiken feierten die "Räblüs" und "Räbäschränzer ihr Jubiläumsfest. Es herrschte richtiges Festhüttenwetter und der Zustrom übertraf an beiden Abenden alle Erwartungen, denn wer will schon bei solchen Temperaturen frühzeitig ins Bett?  Die Fasnachtsgesellschaft «Räblüs» wurde 1982 gegründet und zählt heute 47 Aktiv Mitglieder. Die «Räbäschränzer», so nennt sich die Guggenmusik, ist 5 Jahre jünger. Gemeinsam bestreiten sie seit Jahren die Haus- und Strassenfasnacht in Wintersingen und nehmen auch regelmässig am Umzug in Sissach teil.  Obwohl die Vereinsgeschichte noch relativ jung ist, 'entschlossen sich die «Räblüs», den Geburtstag mit einem würdigen Fest zu feiern. Ein junges Organisationskomitee, mit Präsident Christian Speiser an der Spitze, leistete vorzügliche Arbeit und stellte ein Programm zusammen, das sowohl mit der Rock und Pop Night am Freitag wie auch mit dem Guggenkonzert am Samstag, zusammen mit der Tanzkapelle «Xanadu», auch die angefressenen Fasnächtler zu begeistern vermochte. Bombenstimmung herrschte. Nach dem Apéro, umrahmt von den Räblüüs Obermumpf, folgte das gemeinsame Nachtessen der geladenen Gäste, Vereins- und Behördenvertretern. Dann ging es ab 20 Uhr mit Show ähnlichen Auftritten weiter mit den Xanadu, den Ärdwybli Thürnen, den Guggä-Rugger Buus, den Nuggisnuger Arisdorf und den einheimischen Räbäschränzer. Dazwischen erfolgten Ehrungen verdienter Fasnächtler, wie der Laternenmalerin Trudy Schäublin, Marcel Huber sowie den fünf Gründern Georg Huber, Andreas Satter, Stefan Butscher, Beat Buser und Martin Brodbeck. Durch das Programm führte Daniel Engel. Mit Spannung wurde der gemeinsame Auftritt des gemischten Chores, als Nonnen verkleidet, zusammen mit den Räbäschränzer mit dem englischen Musikstück "i will follow him" erwartet, und tatsächlich war eine Zugabe notwendig. Im Rebendorf Wintersingen herrscht ein guter Vereinsgeist, durften doch auch dieses Jahr die Räblüs auf die spontane Mitarbeit vieler Dorfbewohner zählen. Auch für die beider schlaflosen Nächte hat die Bevölkerung der Fasnachtsgesellschaft gegenüber ein grosses Entgegenkommen gezeigt. Und weil ja die nächste Fasnacht nicht mehr allzu weit entfernt ist, wird es bald mit der Sujetsuche und weiteren Vorbereitungsarbeiten weiter gehen.

1995

"The Royals"

Charles und Camilla war das Thema der Wintersinger Räbäschränzer, die als prächtige Schotten und Schottinen anmaschierten. Das liebesnest der beiden führten die Schränzer gleich als Schloss mit. Charles allerdings ritt - nein, nicht als Playboy, sondern als Poloplayer Hinterher

1994

Bäumigi Wintersinger Strossefasnecht

I mag mi no guet erinnere, wo in früehnere Johre d'Chinder in de Dörfer an de Nomittäg Fasnecht gmacht hei. Hüt het me fascht in jedim Kaff e eigene Chinderball. Das isch sicher rächt eso, denn eso wird dr Fasnachtsbruch an die jüngeri Generation witergeh. E urchigi Burefasnecht gits z'Wintersinge au hüt no. Am Mentignomittag isch s'Tante Söpheli grad im wydorf acho, wo zweu Chluri de Schuelchind no grennt sie. Also seckle chöne sie, muess sich sputte. Das sich uf jede Fall nüt mehr fürs Söpheli, und eso he's halt einisch me als "Opfer" müesse anehebe. Wär meint, im Auti sig er sicher, isch uf em Holwäg. Me bringt die Blächbüchse ämmel die wo me kennt zum halte. Macht Türe uf und scho wird intrigiert oder zum Gruess git's e Hampfle Konfetti oder es rots Müssi uf d'Backe. Mr wei numme hoffe, das d'Wintersinger ihri Strossefasnecht no rächt lang so bäumig witerpflege.

1993

Urchigi Buurefasnecht z'Wintersinge

Was leider bi eus fascht überall usgstorbe isch, gits no z'Wintersinge, nämlig e richtige Buure-Strossefasnacht. Es müesse nämlig nid sidige Kostümli sie. Au alti Hudle und sünscht no e paar Utensilie und scho isch's Chluri perfekt. Hoffentlich pflägt d'Wintersinger da Bruch no rächt lang. Heit Sorg drzue. 

1992

Mini-Dorffest 22. und 23. August

Anlässlich des Zehn-Jahr-Jubiläums der Fasnachts- Gesellschaft «Räblüs» und fünfzigfähigen Bestehens des Samaritervereins in Wintersingen haben die zwei Organisationen übers Wochenende ein Dorffest steigen lassen. Verschiedene Festbeizen, Attraktionen wie «Hau den Golf», Hufeisenwerfen, haben das Geschehen geprägt. Samstags um Mitternacht hat der Grossandrang fast zu Platzproblemen geführt. Man soll die Feste feiern wie sie fallen, sagten sich die zwei Geburtstagskinder Fasnachtsgesellschaft «Räblüs» und der lokale Samariterverein. Unter der Federführung der Fasnächtler mit Beat  Buser an der Spitze wurde ein tolles Minidorffest auf die Beine gestellt. Mit Shorts und Ferienleibchen gekleidet, wirkte Gemeinderat Rolf Hohler als Kellner in der «Räblüs-Schüüre». Dank dem ansprechenden Angebot an Speis und Trank, wie Speck und Wurst, Rotem, Rose und Weissem und vieles mehr, war am Samstag Abend die Schüür rasch eine Attraktion. Das vielseitige Musiker-Duo aus dem Badischen animierte die Anwesenden zum Schaukeln, Singen und Tanzen! Die «Räblüsler» trafen ohne Zweifel den Geschmack der Einwohnerschaft. 
Als Geheimtipp entwickelte sich rasch das Samariterstübli im Zimmer der Primarschule Nachhaltige Wirkung zeigte bei einen oder, anderen Gast der Genuss des ominösem Samariterkaffees, hergestellt mit "klarem Wasser» aus einer echten Infusionsflasche! Es war nicht bekannt, wie die anwesenden Gemeinderat Heini Bachmann und Gemeindepräsident Erich Straumann den Besuch überstanden. Es war anzunehmen, die servierende Gemeindeschreiberin Evelina Cereghetti zum Rechte schaute. 
Regen Zuspruch fand auch der Biergarten, zweckmäßig in einem Geräteunterstand einrichtet; jedenfalls, schenkte der Zapfstellenchef  Peter Bongni hundert Liter Bier aus. Die Pizzeria daneben war beste platziert, Ofenchef Rolf Sutter, kannte sich nicht übe, mangelnde Arbeit beklagen. Infolge grosser Nachfrage geduldeten sich die Gäste zeitweise bis 20 Minuten, jedoch mit einem echten Boccalino-Merlot oder einem Krug Bier und dazu einem Klatsch über die neuste Dorfnachricht, war das Warten bis zum Erhalt der Pizza Napoli oder Margarita. problemlos  zu erdulden.

Western-Salon und "Chluri"-Bar fanden besonders bei der Jugend Zuspruch. Die Steaks vom Grill mit der speziellen Würzung fanden Liebhaber bei allen Altersgruppen.

Häxejagd in dr Wintersinger City

E urchigi Buure-Strossefasnecht kenne au die ältere Semeschter numme no us de Erinnerige, leider. Das dä alti Bruuch aber doch no ufflackeret, do dr für sorge d' Wintersinger. Am Mentignomittag hei mr grad e Hammpfle Chluri atroffe, wo z' Wintersinge d' Strosse und d'Gässlie unsicher gmacht hei. Es si nid sidigi und mit em Tüpfli ufem i gschniederiti Koschtümli gsi, wo die Maskierte agha hei. En alti Junte, oder au numme e schabelöchrige Militärchittel, nid grad e Larve zum Verliebe, aber e währschafte Stäcke ghört drzue, und s'Chluri isch putzt und gschtriglet, wo s neume vorwitzigi Gofe gah het. Wenn sie den es Opfer ufschtöberet hei, sie se ne nogsäcklet, bis sie se am Wiggel gha hei. Nach stettige Isätz isch's natürlig nid verwunderlig, dass me zwüscheine es Päuslie muess ilegge. Nach ere Stärkig im e gaschtfündlige Huss wird denn e neui Verfolgig gschtartet. Wintersinger hei Sorg zu dem Bruuch und pfläget en Wyter.

1991

Pleitegeier

Etwas zu gross schienen die Wintersinger "Räblüs" gebaut zu haben, jedenfalls kreiste der Pleitegeier drohend über dem Dachfirst. Die Hypozinsen! Doch so lange so getrommelt und geschränzt wird, wird sich der Unglücksvogel kaum ausrechnet dort niederlassen.

1990

Wintersinge he no e Strossenfasnecht

Wenn me in denen Däg so dur eusi Oberbaselbieter Döfer fahrt, muess me grad Schwein ha, wenn me uf Fasnächler stosst, ämmel dure Dag.

Ganz anders isch's z Wintersinge. Dört weiss me no was e urchigi Bure- und Strossefasnecht isch. die jüngeri Generation het da schön Bruch vo dä Aeltere übernoh und pflägt in wyter. Am Mendig- und Mittwuchnomittag stosst me dört no uf es pächtigs chluritribe, wo jedes Fanächlerhärz höher lot lo schlo. Dr. Volkstimm-Sämi isch chum rächt z Wintersingen acho, wo scho e Rudel Chluri gwartet hei, sie hei jetz müesse ufpasse. Denn uf die hei's d' Chluri in erschter Linie absgeh. Wenn sie dennn eine im Visier gah hei, sie si daäm nochgäcklet bis sin verwütscht hei. Aber auch die Grosse, wo uf das Tribe gwartet hei, sie nid verschont worde.  I ha grad gseh, wie es Chluri es Müetterli ghämplet und ihm d'lefite verläset het. Denn au was Intrigiere isch, weiss me z Wintersinge.  Schaf sie  d'Chluri aber auc uf d'Autifahrer. Do git's nüt mit durs Dorf frese. Me stelt sich.